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Der Palmenkiller Nr. 1: Rhynchophorus ferrugineus (picudo rojo) Die Regierung der Kanaren will die heimischen Palmen mit einer Planzensamenbank vor dem Aussterben schützen.

Nachrichten für Gran Canaria vom 11.12.2006 Kanarische Inseln - Die Regierung der Kanaren will die heimischen Palmen mit einer Planzensamenbank vor dem Aussterben schützen -

Asian Palm weevil, indomaliischer Palmenrüssler, roter Palmenrüsselkäfer

Der Palmrüssler-Parasit  'Rhynchophorus ferrugineus' (picudo rojo) hat das Umweltamt auf der Kanaren Insel Teneriffa zum Nachdenken gebracht, in La Orotava wird zukünftig eine Samenbank entstehen, in der das Erbgut einheimischer Palmen aufbewahrt werden soll. Neben der Absicherung einer eventuellen Ausrottung durch Schädlinge wie den picudo rojo, soll die Samenbank auch für Forschungszwecke hergenommen werden. So sollen Spezialisten die einzelnen Arten katalogisieren und auf ihre jeweilige Widerstandsfähigkeit untersuchen. Von den Ergebnissen erhofft sich das kanarische Umweltamt in Zukunft mit passenden Mitteln gegen Schädlinge an den diversen Palmen vorgehen zu können. Der Parasit 'Rhynchophorus ferrugineus' hatte vor einem Jahr etliche Palmen auf den Kanaren Inseln Gran Canaria und Fuerteventura befallen

Rhynchopherus ferruginius: Die Blätter der jeweiligen befallenen Palme werden, nachdem sich der rote Käfer in den Stamm gefressen hat, gelblich und sterben ab. Problem bei dem Befall mit dem 'Rhynchophorus ferrugineus' ist die späte Erkennung. In den meisten Fällen ist dann schon keine Rettung mehr möglich. Ein weiteres Problem besteht darin, das der Parasit Flugkünstler ist - bis zu 8 km Luftweg schafft der Schädling. Experten empfehlen, gefällte Palmen zu zerstückeln und dannach zu verbrennen, um den 'picudo rojo' davon abzuhalten, weitere Palmen in der Umgebung zu befallen.