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Als sinnlose Versuche in der Vergangenheit kann man sowohl die Injektionen von Pestiziden in den Baum als auch das Einsprühen der ganzen Palmen mit verschiedenen Nervengiften bezeichnen.

Während der Palmrüssler gut geschützt im Inneren der Palmen sein zerstörerisches Werk fortführt wird allerhand nützliches Getier, darunter auch die Ameisen, welche gelegentlich einige Larven auffressen, sinnlos vergifted.

Das Problem bei diesen Behandlungen ist das die Schädlinge nicht lange genug einer ausreichend hohen Dosis des Giftes ausgesetzt werden können ohne die ganze Umgebung zu vergiften

Zitat: --------------------------
Department of Aridland Agriculture, College of Food Systems, P.O. Box 17555, United Arab Emirates University, Al-Ain, UAE
Received 31 March 2005;  revised 20 May 2005;  accepted 7 July 2005.  Available online 22 September 2005.

Abstract

The toxicity of imidacloprid was evaluated against various developmental stages of the red palm weevil (RPW), Rhynchophorus ferrugineus Olivier. Based on topical, oral, and contact toxicity bioassays, imidacloprid was very effective in controlling various stages of the RPW. Mortality increased with exposure time and dose. The qualitative chemical analysis, using the TLC technique, detected the imidacloprid residues in leaf base and gomar parts; while the quantitative analysis, using the UV spectroscopy analysis, confirmed and quantified residues in all plant parts. The imidacloprid-formulated compound gave excellent control, in the semi-field and field experiments, when applied with soil-drench-irrigation. The development of treatment strategies for the inclusion of imidacloprid in RPW integrated management programs would be worth considering. "

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Auch die in Valencia als Allheilmittel gepriesenen Pheromonfallen können nur wenige der fliegenden Käfer einfangen und reduzieren somit den Befall nur gering, da der Käfer ein miserabler Flieger ist und gar nicht ohne weiteres in der Lage ist diese kleinen duftenden Fallen zu erreichen, auf einer Palme zu landen fällt ihm hingegen leichter.

Auch Versuche mit Strom, Röntgenstrahlen und sogar Microwellen konnten nur wenig Besserung bringen.

Hörst du den Rüssler rüsseln?

Ganz ungewöhnliche Methoden setzen nun die Inselregierungen Fuerteventuras und Gran Canarias ein, um einen neuen und blitzgefährlichen Schädling aufzuspüren. Es geht um den bereits erwähnten "Picudo Rojo", auf deutsch roter Palmenrüssler und für die Wissenschaftler unter uns, Rhynchophorus ferrugineus. Dieser stattliche Käfer kam wohl vor gut einem Jahr von irgend wo her, so genau kann man das nicht verfolgen und hat nun auf Fuerteventura, Lanzarote und Gran Canaria für reichlich Schrecken gesorgt. Anfänglich wollte man das gar nicht wahrhaben, hat den Schädling auch gar nicht erkannt. So dauerte es auch Monate, bis man endlich ein Ein- und Ausfuhrverbot für Palmen aller Arten erließ, Solidarität ist eine schöne Sache, aber es nutzt den Leuten auf Gran Canaria und Fuerteventura wenig, wenn wir den Schädling auch noch bekommen. Über die Gefahr, die von dem roten Käfer ausgeht sind sich die meisten Wissenschaftler einig, tut man nicht schnell etwas dagegen, dann kann es in kürzester Zeit um alle Palmen der Inseln geschehen sein. Auch ein Übergreifen auf die Bananen kann nicht ausgeschlossen werden, kein wirklich erfreuliches Szenario malen uns da manche Spezialisten an die Palme.

Ein Hauptproblem für die Pflanzenschützer ist, man findet die fressenden Larven des Palmernrüsslers nicht, fangen die Blätter dann von innen nach außen an zu vertrocknen, ist es bereits zu spät, um die Palme noch zu retten. Der ausgewachsene Käfer selbst, kann bis zu 5 Kilometer weit fliegen und ein Weibchen legt bis zu 500 Eier dann in die nächste Palme. Nun ist man aber einen Schritt weiter gekommen, Technik aus Deutschland und Erfahrung aus den Golfstaaten werden nun in Fuerteventura und Gran Canaria eingesetzt. Der Trick dabei ist, man kann die Larven des Käfers nicht sehen, aber hören. Per Ultraschall und anschließend am Computer bearbeitet, kann man dann sogar erkennen, in welchem Entwicklungsstadium die Larven sind, oder ob da schon erwachsene Käfer in der Palme krabbeln. Damit ist die Palme zwar noch nicht gerettet, aber der Schädling ist zumindest mal erkannt und nun kann man versuchen gegen ihn anzugehen, oder die Palme zu vernichten um nicht weitere 500 Käfer in die Umgebung entweichen zu lassen. Benedikt von Laar, so heißt der Rüsslerlauscher, ist Spezialist für bioakustische Geräte, mit denen man ungebetenen Gästen auf die Spur kommen kann. Er hält sich nun ein paar Tage in Fuerteventura auf, danach in Gran Canaria um hiesiges Personal an den nun erworbenen Geräten auszubilden. Seien Sie also nicht ungläubig, wenn da Leute um eine Palme herumstehen Kopfhörer tragen und an der Pflanze lauschen, diese sind gerade beim großen Rüsslerlauschangriff. Barbara GC Nachrichten für die Kanaren vom 04.06.2006 Teneriffa, Santa Cruz - Verwandter des Palmenschädlings 'picudo rojo' (Rhynchophorus ferrugineus) befällt Bananenstauden - Die Bananen-Plantagen der Kanaren-Insel Teneriffa werden derzeit von einem Verwandten des als 'picudo rojo' bekannten Palmrüssler-Parasiten 'Rhynchophorus ferrugineus' heimgesucht. Es handelt sich hierbei um einen zirka 1 Zentimeter langen Rüsselkäfer Namens 'Cosmopolites sordidus' (auf den Kanaren unter 'picudo negro' bekannt). Der Bananenkäfer (Cosmopolites sordidus) dringt über Gänge, die die Larven in die Wurzelknolle bohren, weiter in den Stamm vor und behindert so die Nahrungsaufnahme der Pflanze. Zudem wird die Anfälligkeit für Krankheitserreger erhöht. Die Folge sind erhebliche Rückgänge bei den Erträgen. Den betroffenen Plantagenbesitzern bleibt (je nach Stärke des Befalls) oftmals nur das radikale Abschneiden der befallenen Pflanzen als Lösung gegen die Parasiten.

Obwohl zum jetzigen Zeitpunkt fast Inselweit neuer Befall
Teneriffa - Eigentlich ist der 'Cosmopolites sordidus' ein alter Bekannter der Bananenbauern von Teneriffa. Jetzt ist erneut Befall festgestellt worden.

festgestellt wurde, ist der 'Cosmopolites sordidus' nichts wirklich Neues für Teneriffa. Bereits seit 1982 kämpfen die Bananenbauern mit dem 'picudo negro'. Damals wurde der Schädling erstmals in einer Plantage im Norden der Insel entdeckt. Die Vermutung steht, daß Rückkehrer aus Südamerika den Rüsselkäfer derzeit eingeschleppt haben.


Die rote Variante: Teneriffa blieb bislang vom Palmrüssler-Parasiten 'Rhynchophorus ferrugineus' (picudo rojo), welcher in den letzten Monaten etliche Palmen auf den Kanaren-Inseln Gran Canaria und Fuerteventura zerfrass verschont. Auf der anderen Seite sind die Bananenplantagen der Inseln Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura bislang frei vom 'picudo negro'